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Politiken - Dänemark | Montag, 13. September 2010

Serbien zieht EU dem Kosovo vor

Serbien hat sich nach langen Verhandlungen und einer Resolution der Vereinten Nationen bereit erklärt, einen Dialog mit Kosovo einzuleiten. Laut Politiken hat Serbien damit das Spiel um seine ehemalige Provinz verloren, aber die Tür zur EU weit aufgestoßen: "Serbien hat nachgegeben, um in die EU zu kommen, aber es hält gleichzeitig daran fest, Kosovo niemals als selbstständigen Staat anzuerkennen. Es ist hinzuzufügen, dass dies international keine größeren Probleme schafft, da Serbien durch die UN-Resolution de facto anerkennt, dass es Kosovo endgültig verloren hat. Innerhalb Serbiens kann das Spiel um die UN-Resolution zu einer Krise und zu Neuwahlen führen, da die Opposition mit Recht anführen kann, dass die Regierung zu dem Kurswechsel kein Mandat hatte. Aber vieles deutet darauf hin, dass die Serben des Streits um Kosovo genauso überdrüssig sind wie die internationale Gemeinschaft. Es gibt guten Grund zu glauben, dass auch sie der Meinung sind, dass der EU höchste Priorität eingeräumt werden muss."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. September 2010

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