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Expansión - Spanien | Dienstag, 5. Oktober 2010

Spanischer Aufschwung noch nicht geschafft

Trotz der spanischen Arbeitsmarktreform ist die Arbeitslosigkeit im September erneut gestiegen. Ein schlechtes Zeichen, meint die Wirtschaftszeitung Expansión: "Wenn es auch noch verfrüht ist, die Arbeitsmarktreform zu bewerten, ist es offensichtlich, dass das wichtigste Instrument zur Bekämpfung befristeter Arbeitsverträge, der von der Regierung eingeführte unbefristete Arbeitsvertrag mit verringerter Abfindung von 33 Tagen, schlecht gestartet ist. Von den 1.390.000 Verträgen, die im September abgeschlossen worden sind, waren nur 122.000 unbefristet und von diesen gehören nur 13.013 zu dem neuen Modell mit der niedrigeren Abfindung. Unabhängig davon, ob die Wirtschaft nun beginnt, um ein paar Dezimalstellen zu wachsen, kann man in Spanien nicht endgültig vom Aufschwung sprechen, solange keine Arbeitsplätze geschaffen werden. Und das scheint weiterhin zu dauern."

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