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Delo - Slowenien | Montag, 4. April 2011

Freispruch trotz Korruption bei Hypo-Bank

Im Prozess um die österreichische Skandalbank Hypo Alpe Adria sind der ehemalige Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kulterer und zwei weitere Angeklagte am Dienstag vergangener Woche freigesprochen worden. Ihnen war Untreue bei Kreditvergaben vorgeworfen worden. Die Tageszeitung Delo hält den Freispruch für falsch: "Glücklich können sich jene Länder schätzen, in denen das Rechtssystem Korruption effektiv beschränkt, gleichzeitig aber die wirtschaftliche Entwicklung nicht bremst. In zahlreichen Staaten jedoch neigt sich die Waage eher auf die eine oder die andere Seite - so auch bei einigen offensichtlichen Fällen von Wirtschaftskorruption in Österreich. Das Gericht in Klagenfurt hat vor einigen Tagen drei ehemalige Manager der zusammengebrochenen Bank Hypo Alpe Adria von dem Verdacht der Vergabe fauler Kredite in Höhe von 2,15 Millionen Euro freigesprochen und somit gezeigt, dass bei der Bekämpfung von Korruption einiges faul ist."

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