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Heti Világgazdaság - Ungarn | Donnerstag, 7. April 2011

Rechtsradikale Milizen in Ungarn aufhalten

Die rechtsradikale Partei Jobbik und ihre paramilitärischen Bürgerwehren machen der Polizei in den rückständigen Regionen Ostungarns das Gewaltmonopol streitig. Der Publizist Balázs Stépán warnt vor dieser Entwicklung in der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság: "In der nordostungarischen Gemeinde Hejőszalonta wurden bei einem Anti-Roma-Aufmarsch der rechtsradikalen Partei Jobbik jene Worte zum ersten Mal offiziell ausgesprochen, mit denen man schon seit einiger Zeit hatte rechnen müssen. ... Der ranghohe Jobbik-Politiker Árpád Miklós sagte mehrmals, dass die Regierung sich endlich besinnen und die Polizei stärken müsse. Sollte dies nicht geschehen, 'werden wir uns organisieren und ihnen mit Gewalt die Macht aus den Händen reißen'. ... Laut Jobbik ist die öffentliche Ordnung in Ostungarn zusammengebrochen. Die Regierungspartei Fidesz habe sich im Netz von Rechtsschützern verfangen und unterstütze die Roma. Sie sei außerstande für Ordnung zu sorgen und die Magyaren zu schützen. ... Inzwischen spricht Jobbik nicht bloß von 'Zigeunerkriminalität', sondern auch von 'Zigeunerterror'."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 8. April 2011

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