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Corriere della Sera - Italien | Dienstag, 3. Mai 2011

Neuer Bundesbankchef hält Stabilitätskurs

Der neue Präsident der deutschen Notenbank, Jens Weidmann, hat am Montag sein Amt angetreten. Der Amtswechsel bringt keine Veränderung der deutschen Stabilitätspolitik, analysiert die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera, doch sie wird nun wohl netter verpackt: "Auch für Jens Weidmann, den 43-jährigen neuen Präsidenten der Bundesbank, ist die Fortsetzung der Stabilitätskultur Pflicht. Die Hüter derselbigen waren beim gestrigen Amtsantritt des jüngsten Präsidenten der deutschen Notenbank alle zugegen. ... In seiner ersten Rede betonte Weidmann die Rolle Deutschlands als Modell für Europa. Die Substanz war die Stabilitätskultur, die die Frankfurter Notenbankchefs seit 16 Jahren Europa lehren, doch der Ton des jungen Präsidenten war milder und diplomatischer als der seines Vorgängers Weber und von einem freundschaftlichen Lächeln begleitet."

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