Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Dienstag, 19. Juli 2011
Mit Goethe Fachkräftemangel bekämpfen
Die deutsche Bundesagentur für Arbeit hat angekündigt, mehr Arbeitnehmer aus südeuropäischen Krisenstaaten wie Portugal und Spanien anzuwerben, um den heimischen Fachkräftemangel zu lindern. Doch die können oftmals leider kein Deutsch, meint die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Viele Fachkräfte, die einwandern dürften, kommen nicht, weil sie kein Deutsch können und deshalb die meisten Stellen für sie nicht in Frage kommen. Dies gilt für Spanier genauso wie für Russen oder Inder. Die Bundesregierung wird deshalb nicht darum herumkommen, mehr auf die Kulturpolitik im Ausland zu setzen: auf deutsche Schulen in Moskau oder Kalkutta, auf Kurse in den Goethe-Instituten, auf eine größere Rolle der deutschen Sprache in der Europäischen Union. Das Werben um Fachkräfte, es benötigt einen langen Atem."
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