The Guardian - Großbritannien | Mittwoch, 24. August 2011
Libyens Rebellen offen für Uno
Nach der Einnahme der Residenz des bisherigen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi durch die Rebellen hat der Nationale Übergangsrat die Regierungsgeschäfte übernommen. Aufgrund der Unterstützung der Nato beim Sturz des libyschen Regimes werden die Rebellen wohl mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, meint die linksliberale Tageszeitung The Guardian: "Die Rebellen sind sich bewusst, das die Nato-Luftangriffe sie gerettet haben. ... Das gibt dem Westen Einflussmöglichkeiten ohne größere Nachteile. 'Einmischung von außen' ist in Libyen kein schmutziger Begriff. ... Das heißt, dass beispielsweise der Antrag, beim Übergang die Hilfe der Uno in Anspruch zu nehmen - was einige libysche Politiker vorschlagen - wahrscheinlich breite Akzeptanz finden wird."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Libyen
Alle verfügbaren Texte von » Steve Negus
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 24. August 2011