Phileleftheros - Zypern | Mittwoch, 28. September 2011
Zypern braucht Uno nicht im Gasstreit
Der UN-Beauftragte Alexander Downer hat am Dienstag angeboten, beim Streit zwischen Ankara und Nikosia in der Frage der Ausbeutung von Gasvorkommen vor der Küste Zyperns zu vermitteln. Doch mit solch einem Angebot zweifelt die Uno das Recht Zyperns an, vor seiner Küste zu forschen, findet die liberale Tageszeitung Phileleftheros: "Warum hat die Uno angeboten, zu vermitteln? ... Tut die Republik Zypern etwas außerhalb ihrer anerkannten Rechte, etwas, das gegen das Völkerrecht verstößt? Allein die Tatsache, dass die Frage von dem UN-Beauftragten gestellt wurde, lässt den Eindruck entstehen, dass das Teil der Auseinandersetzungen zwischen Zyperngriechen und Zyperntürken sei, die beim innerzyprischen Dialog oder bei den Vereinten Nationen diskutiert werden müsse. Jeder hat Zypern das Recht zugesprochen, mit den Untersuchungen fortzufahren. Nur Ankara zweifelt dieses Recht an und verstößt somit gegen das Völkerrecht. ... Die Reaktion auf das Angebot von Downer muss schnell und klar sein: Es gibt nichts zu vermitteln."
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