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Kaleva - Finnland | Donnerstag, 6. Oktober 2011

AKW-Gegner müssen Rechtsprechung respektieren

Der Energiekonzern Fennovoima will ein neues Atomkraftwerk in der nordfinnischen Gemeinde Pyhäjoki bauen. Die liberale Tageszeitung Kaleva hat Verständnis für die Sorgen der Gegner dort, doch sie sollten die demokratischen Entscheidungsprozesse akzeptieren: "Atomkraft ist keine völlig problemlose Form der Energieproduktion - so wie die anderen derzeit genutzten konventionellen Energieformen. Unbestreitbar ist, dass Finnland auch in Zukunft günstige und sichere Energie benötigt, die aus irgendeiner Quelle zu den Steckdosen der Haushalte kommt und die Maschinen in den Fabriken antreibt. ... Das Projekt war bisher von Protesten begleitet und wird es vermutlich auch weiter sein. Eine zentrale Hürde wurde jedoch vor zwei Wochen aus dem Weg geräumt, als das Oberste Verwaltungsgericht die Einwände gegen die Bebauungspläne des Kraftwerksgeländes zurückwies. Die Gegner des Kraftwerks von Pyhäjoki haben bereits angekündigt, dass sie nicht aufgeben. ... Klagen sind ein legitimes Recht. Dennoch ist irgendwann die Grenze erreicht, nach der das Einreichen von Klagen scheinbar nur dazu dient, dem demokratischen Entscheidungssystem zu trotzen."

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