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Hospodářské noviny - Tschechien | Donnerstag, 20. Oktober 2011

Tschechen gegen Euro-Politik

Tschechische Firmen sprechen sich zu 55 Prozent gegen die Einführung des Euro in ihrem Land aus, ergab eine Umfrage im Auftrag der Wirtschaftszeitung Hospodářské noviny. Aber nicht der Euro ist das Problem, kommentiert das Blatt, sondern die Politik dahinter: "Können wir den Euro vergessen, ihn womöglich in einem Referendum ablehnen, wie Premier Petr Nečas vorschlägt? Können wir vernachlässigen, in welchem geopolitischen Raum wir leben? Haben wir tatsächlich eine vom Export unabhängige Wirtschaft? ... Dass der Euro derzeit in Ungnade gefallen ist, ist nicht Schuld der Gemeinschaftswährung, sondern der Politiker. ... Nach wie vor gilt, dass es nicht optimal ist, Kosten in tschechischen Kronen zu haben und für den Export Einnahmen in Euro. Ob man das Land mit einer Währung verknüpfen soll, die derzeit nicht gerade stabil ist, ist eine andere Frage. Das allerdings ist keine Frage des Euro, sondern der Euro-Politiker."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 20. Oktober 2011

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