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Cinco Días - Spanien | Donnerstag, 27. Oktober 2011

Kapitalisierung hilft spanischen Banken nicht

Europas Banken sollen ihr Eigenkapital aufstocken und künftig neun Prozent Kernkapital halten, um den Ausfall von Anleihen aus Euro-Schuldenländern abfedern zu können. Die Kapitalerhöhung ist in Spanien in dieser Form sinnlos, befürchtet die Wirtschaftszeitung Cinco Días: "Die Regierungen der EU hoffen, dass sie dem europäischen Finanzsystem die Glaubwürdigkeit wiedergeben können. Für den Fall, dass Staaten zahlungsunfähig werden, müssen die Kredit gewährenden Banken ihr Kapital aufstocken. Aber das Problem der spanischen Banken ist der Ausfall der Kredite, die sie an Bauunternehmen vergeben haben, nicht an Staaten. ... Theoretisch gesehen hilft jeder Euro an weiterem Kapital den Banken bei ihrer zukünftigen Gesundung. Doch die Rekapitalisierung schafft keine Anreize für die Lösung des Problems der Kredite, die an die Bauindustrie vergeben wurden."

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