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Wprost Online - Polen | Donnerstag, 10. November 2011

In Syrien kein Frieden in Sicht

Die Niederschlagung der Proteste gegen das syrische Regime haben nach Uno-Angaben inzwischen mehr als 3.500 Opfer gefordert, obwohl die Arabische Liga mit Syriens Präsident Baschar al-Assad einen Vertrag ausgehandelt hatte, der einen Rückzug der Regierungssoldaten vorsah. Die Chancen auf Frieden stehen schlecht, urteilt das Nachrichtenportal Wprost Online: "Eine schnelle Stabilisierung der Lage in Syrien und ein Ende der Krise ist vorerst nicht in Sicht. Die jüngste Intervention der Nato in Libyen schließt eine ähnliche Aktion in Syrien fast aus. Denn das Bündnis hat weder den Willen noch das Geld, um ein weiteres Land zu bombardieren. Weitere Wirtschaftssanktionen dürften kaum eine Lösung sein. Deswegen bleibt nur die internationale Gemeinschaft und vor allem die Arabische Liga übrig. Vielleicht wird Assad einen weiteren Vertrag, den die Arabische Liga aushandelt, ja doch akzeptieren."

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