O Kosmos tou Ependiti - Griechenland | Sonntag, 13. November 2011
Giannis Kibouropoulos zieht die Drachme der Euro-Junta vor
Griechenland hat seit Freitag eine Übergangsregierung unter der Führung des Bankiers Lucas Papademos. Damit hat endgültig die brutale Euro-Junta das Land übernommen, schimpft der Kolumnist Giannis Kibouropoulos in der Wirtschaftszeitung O Kosmos tou Ependiti: "Wir sind Zeugen eines paneuropäischen Putsches. Eine Euro-Junta versucht sich in allen Ländern zu etablieren, vor allem in den vom Bankrott bedrohten. … Anstatt Waffen einzusetzen, bombardiert man die Menschen mit der Angst vor der Insolvenz, erpresst sie mit dem Ausschluss aus der Euro-Zone und 'vergewaltigt' die Souveränität und Demokratie ihrer Länder. … Wenn die Euro-Junta den Kern der Existenz eines Staats, seine Souveränität, seine Demokratie und die Überlebensbedingungen seiner Bürger in Frage stellt, was genau ist dann der Anreiz, in der Euro-Zone zu bleiben? ... Was ist dann der Anreiz, einen Bankrott zu vermeiden sowie die Rückkehr der nationalen Währung, was den politisch erschöpften und politisch verstümmelten Bürgern als Schreckgespenst präsentiert wird?"
» zum ganzen Artikel (externer Link, griechisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Finanzpolitik, » Griechenland, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » Giannis Kibouropoulos
Debatten verfolgen » Griechenland ächzt unter der Krise, » Wege aus der Schuldenkrise
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 14. November 2011