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Aftonbladet - Schweden | Montag, 21. November 2011

Aufstand gegen Ägyptens Generäle

In Ägypten ist es bei landesweiten Protesten gegen den Militärrat am Wochenende zu blutigen Zusammenstößen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen. Dabei gab es mehrere Tote und mehr als 1700 Verletzte. Das Volk will keine Semi-Demokratie, meint die linksliberale Boulevardzeitung Aftonbladet: "Beim Arabischen Frühling ist es nie darum gegangen, alte selbsternannte Führer gegen neue auszutauschen. Ziel war es zu erreichen, dass die Macht von autoritären Regimen an das Volk übergeht. Ägyptens Weg hin zu Demokratie und zu einem Rechtsstaat wird lang werden. Das Militär ist auf diesem Weg zum Hindernis geworden, was nicht zuletzt das gestrige brutale Vorgehen auf dem Tahrir-Platz zeigt. Ägyptens Generälen muss klargemacht werden, dass man jegliche Form von Semi-Demokratie inakzeptabel ist, in der sie die Fäden im Hintergrund ziehen. Gewalt und Repression gegen Demonstranten, Demokratie-Aktivisten und Blogger muss ein Ende haben."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 21. November 2011

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