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Blog Antes pelo Contrário - Portugal | Montag, 21. November 2011

Portugal verkauft seine Seele an Angola

Portugals Premier Pedro Passos Coelho hat am Donnerstag in Luanda über das Hilfsangebot Angolas verhandelt, der ehemaligen Kolonialmacht aus der Schuldenkrise zu helfen. Angola hatte zuvor angekündigt, portugiesische Staatsanleihen und Anteile an Energie-Unternehmen kaufen zu wollen. Daniel Oliveira warnt vor einem Pakt mit dem Teufel in seinem Blog Antes pelo Contrário: "Angola ist einer der größten Öl-Exporteure weltweit und eines der reichsten Länder Afrikas. Dennoch kommt es nur auf den 148. Rang beim Human Development Index und zwei Drittel der Bevölkerung lebt von zwei Dollar am Tag. Wirtschafts- und Gewaltverbrechen gehören zum Alltag, die angolanische Wirtschaft wird von der Mafia dominiert. … Der Deal ist schlecht für Portugal und für Angola. Hier sorgt er für die 'Kriminalisierung' der Wirtschaft, dort für die Veruntreuung von Staatsgeldern - in einem Staat, der dringend die Lebensbedingungen seiner Bürger verbessern muss. … Angola scheint das Huhn zu sein, das goldene Eier legt, aber in dieser promiskuitiven Beziehung mit dem Diktator in Luanda verkaufen wir die Seele an den Teufel."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 22. November 2011

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