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Mediapool.bg - Bulgarien | Freitag, 30. Dezember 2011

Krise wird Orbán entmachten

Die Folgen der Schuldenkrise werden Ungarns Premier Viktor Orbán und seine rechtskonservative Partei Fidesz von der politischen Bühne fegen, meint das Nachrichtenportal Mediapool und zählt die politischen Verfehlungen des Regierungschefs auf: "Den 'Befreiungskrieg', den Viktor Orbán zu Beginn seiner Amtszeit diversen inneren und äußeren Feinden erklärte, hat er allem Anschein nach bereits verloren. Er weigerte sich anfangs strikt, mit dem Internationalen Währungsfonds ein neues Abkommen zu verhandeln und führte zusätzliche Steuern für multinationale Konzern ein. Er beschuldigte die Banken, sich gegen das Volk zu verschwören, er verstaatlichte die privaten Rentenfonds und schnürte die Medien in ein enges Korsett. ... Doch den internationalen Finanzmärkten gelang es schließlich, diese Front zu durchbrechen, indem sie nicht nur die ungarische Währung unter Druck setzten, sondern auch die große Mehrheit der privaten Haushalte, die Kredite in Schweizer Franken aufgenommen hatten. ... Fidesz und Orbán haben ihren Krieg verloren und Ungarn in einem Moment destabilisiert, in dem die gesamte europäische Wirtschaft ins Wanken gerät."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 1. Dezember 2011

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