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Protagon - Griechenland | Montag, 5. Dezember 2011

Griechischer Namensstreit mit Mazedonien albern

Im Namensstreit zwischen Griechenland und seinem Nachbarn Mazedonien hat der Internationale Gerichtshof in Den Haag am Montag den Griechen einen Vertragsverstoß vorgeworfen. Das 2008 eingelegte Veto der Regierung in Athen gegen eine Aufnahme Mazedoniens in die Nato verstößt dem Gericht zufolge gegen ein Interimsabkommen der beiden Länder. Die Schlappe hat Griechenland verdient, meint das Nachrichtenportal Protagon: "Es ist nicht das erste Mal, dass Griechenland sich international blamiert bei der Frage der Namensgebung seiner Nachbarn. Gefangen in einer Politik, die mehr dem Opportunismus ihrer Schöpfer dient und weniger den nationalen Interessen, wurde Griechenland von der Weltgemeinschaft isoliert. Und jetzt ist es leider schwierig bis unmöglich, sich ohne eine weitere Demütigung davon zu befreien. Das Schlimmste ist nicht, dass die internationale Gemeinschaft es nicht schafft, unsere verqueren Positionen bei dem Problem zu verstehen. Das Schlimmste ist, dass unser Problem gar nicht zu verstehen ist."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 6. Dezember 2011

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