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Delo - Slowenien | Montag, 12. Dezember 2011

Serbien muss mehr für EU-Beitritt tun

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben es am Freitag auf ihrem Gipfel in Brüssel abgelehnt, Serbien den Status als Beitrittskandidat zuzubilligen. Die Entscheidung über den Kandidatenstatus des Landes soll nun frühestens im März 2012 fallen. Die linksliberale Tageszeitung Delo hat Verständnis für den Gipfel-Beschluss und verlangt von Serbien mehr Anstrengungen: "Obwohl sich Brüssel wahrscheinlich nicht wünscht, dass sich bei einem möglichen Machtwechsel in Serbien, die Beziehungen zwischen Belgrad und Priština wieder verschlechtern, will die EU es nicht mehr akzeptieren, dass Belgrad mit verdeckten Karten spielt. Serbiens Präsident Boris Tadić fragt sich, warum Serbiens Anstrengungen als Misserfolg angesehen werden. Er hat wohl nicht mitbekommen, dass es nicht ausreicht, dass Serbien Papiere und Abkommen unterzeichnet, diese dann aber nicht umsetzt - wie zum Beispiel das Abkommen zur gemeinsamen Verwaltung der Grenzübergänge zwischen Serbien und Kosovo."

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