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De Morgen - Belgien | Donnerstag, 22. Dezember 2011

Sparkurs hilft Belgien nicht aus der Krise

In Belgien protestieren am heutigen Donnerstag Angestellte des öffentlichen Diensts mit einem Streik gegen die Sparpläne und die Rentenreform der neuen Regierung. Unter anderem soll das Eintrittsalter für den Vorruhestand von 60 auf 62 Jahre erhöht werden. Reformen sind zwar notwendig, meint die linksliberale Tageszeitung De Morgen, doch es ist gefährlich in der Krise zu sparen: "Nur durch die Erhöhung der Staatsausgaben kommen wir aus der Euro-Krise. Der Ehrlichkeit halber muss man sagen, dass die Regierung dieses Landes keinen Einfluss auf den Kurs des Supertankers Europa hat. Der Tanker fährt unter der Flagge von Haushaltsdisziplin und Sparzwang mit Angela Merkel am Ruder. Deutschland hat einen effizienten Staat und ein hohes Rentenalter. Nun muss der Rest von Europa folgen: also sparen und kürzen. ... Doch nur ein gigantisches Investitionsprogramm führt aus der Sackgasse. Ein Paket zur Stimulierung der Wirtschaft, das auf den Aufbau einer neuen Ökonomie zielt. Dabei ist Bildung entscheidend, genau wie Forschung und Entwicklung."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 22. Dezember 2011

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