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Der Standard - Österreich | Donnerstag, 12. Januar 2012

Obamas Problem heißt Mitt Romney

Mitt Romney hat am Dienstag im US-Bundesstaat New Hampshire die zweite Runde im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der republikanischen Partei klar gewonnen und damit seine Favoritenrolle gefestigt. Auch Präsident Barack Obama bereitet sich auf ein Duell mit dem Ex-Gouverneur und Investmentbanker vor. Bisher fehlt Obama jedoch der richtige Ansatz, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: "Romney ist für ihn der mit Abstand unangenehmste Gegenkandidat. Und Obamas Kampagnenleitung in Chicago stellt sich bereits seit Monaten auf den moderatesten im schneidigen republikanischen Bewerberfeld ein. Romneys Vergangenheit wird wieder und wieder umgepflügt, es werden Dossiers angelegt und jeder seiner Wimpernschläge bei Wahlkampfauftritten penibel registriert. Aber einen wirklich effektiven Hebel gegen den weitgehend charismafreien Anti-Obama, dessen Spezialität Witze sind, die ganze Turnsäle voller Anhänger (inklusive seines Beraterstabs) ratlos hinterlassen, haben die Strategen des Präsidenten vorerst nicht gefunden."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 12. Januar 2012

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