Mladina - Slowenien | Montag, 16. Januar 2012
Sloweniens Opposition vor schwerer Aufgabe
Sloweniens konservativer Ex-Premier Janez Janša (2004 bis 2008) wird womöglich neuer Regierungschef, nachdem der Sieger der Parlamentswahlen, Zoran Janković, vergangenen Mittwoch vom Parlament nicht zum Regierungschef gewählt wurde. Janković steht als Oppositionsführer vor der schweren Aufgabe, Sloweniens Demokratie gegen Janšas Pläne zu verteidigen, meint das linke Wochenmagazin Mladina: "Janša kommt also sehr wahrscheinlich wieder. Hatte es 2004 noch den Anschein, als würde Janša bei seiner Machtübernahme weniger wüten, so wissen wir mittlerweile, dass das Wüten die Grundlage seines Handelns ist. Jetzt stellt sich die Frage, wo er seine Ordnung zuerst implementiert. … Janković wird eine Funktion übernehmen müssen, die er sich nie wirklich gewünscht hat: Er wird nämlich als Oppositionschef die Errungenschaften des Sozialstaats und die demokratischen Standards verteidigen müssen. Wenn Janša so ähnlich regieren wird wie zwischen 2004 und 2008, dann steht Janković vor einer wahrhaft schweren Aufgabe."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Wahlen, » Slowenien
Alle verfügbaren Texte von » Grega Repovž
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 16. Januar 2012