Les Echos - Frankreich | Mittwoch, 25. Januar 2012
EZB-Chef Draghi rettet Euro-Zone
Der neue EZB-Chef Mario Draghi hat vor drei Monaten seinen Posten während der europäischen Schuldenkrise angetreten. Draghi hat mit einer seiner ersten Amtshandlungen den Euro vorübergehend gerettet, bilanziert die liberale Wirtschaftszeitung Les Echos: "Besonders die Einführung des längerfristigen Refinanzierungsgeschäfts zeigt, dass sich der Novize schnell emanzipiert hat. Dieses Darlehen, das die europäischen Banken für drei Jahre zu einem Zinssatz von einem Prozent erhalten, ist in der Tat einmalig. Angesichts seiner ersten Ergebnisse scheint es richtig effizient. Ende Dezember konnten auf diese Weise rund 500 Milliarden Euro in das Bankensystem gepumpt werden - ein doppelter Erfolg für Mario Draghi: Er hat mit mehr Sauerstoff für die schwächelnden Banken nicht nur den Kontinent vor einer Katastrophe bewahrt, sondern wenigstens vorübergehend auch die brenzlige Frage nach der Finanzierung der Euro-Länder beantwortet."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Finanzpolitik, » Banken, » Europa
Alle verfügbaren Texte von » François Vidal
Debatten verfolgen » Wege aus der Schuldenkrise
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 25. Januar 2012