Kurier - Österreich | Freitag, 27. Januar 2012
Apples Rekordgewinn blutig erwirtschaftet
Dank des enormen Verkaufserfolgs von iPad und iPhone hat der US-Konzern Apple in den vergangenen drei Monaten die größten Gewinne in der Geschichte des Unternehmens eingefahren. Doch Apple ist auch verantwortlich für ausbeuterische Arbeitsbedingungen, mahnt die liberale Tageszeitung Kurier: "Der Rekord ist blutig erwirtschaftet. 'Keine iSklaven mehr' protestierten Studenten 2011 in Hongkong gegen die Arbeitsbedingungen in den Fertigungsbetrieben in China. Foxconn mit 1,2 Mio. Mitarbeitern ist der bekannteste Apple-Zulieferer, bei dem immer wieder Arbeiter ums Leben kommen - unfreiwillig und freiwillig. ... Den meisten ist nicht bewusst, dass vieles, was uns lieb und teuer ist - wir sprechen auch von Flat-TVs, Notebooks & Co. - in asiatischen Fabriken produziert wird, in denen es keine Arbeitsrechte gibt. Es ist an der Zeit, dass man Geräte nicht nur mit Plaketten auszeichnet, auf denen der Konsument ablesen kann, dass sie wenig Strom verbrauchen, sondern dass sie aus Werken kommen, in denen Menschen- und Arbeitsrechte ernst genommen werden."
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