Der Standard - Österreich | Donnerstag, 2. Februar 2012
Latinos entscheidend für US-Wahl
Mitt Romney hat am Dienstag die Vorwahl der US-Republikaner im Bundesstaat Florida klar gewonnen und damit seine Aussichten für die Präsidentschaftskandidatur deutlich verbessert. In Florida stimmte erstmals bei den Vorwahlen auch eine signifikante Latino-Community ab. Von ihren Stimmen wird bei den Wahlen aber eher Präsident Barack Obama profitieren, meint die linksliberale Tageszeitung Der Standard: "Vor allem die Latinos machen Kalifornien traditionell zu einer demokratischen, Texas zu einer republikanischen Bank bei den Wahlen. Obama hat vor drei Jahren seine Präsidentschaft unter anderem in Colorado, New Mexico, Nevada - und eben Florida gewonnen. … Und damit wird auch das Einwanderungsthema immer wichtiger für den Wahlkampf. Denn obwohl unter Präsident Obama mehr als eine Million illegale Einwanderer aus Lateinamerika abgeschoben wurden, hat er immer noch mehr Glaubwürdigkeit unter diesen Wählern, die einzelne Bundesstaaten drehen können, als seine republikanischen Gegner, die etwa in Arizona unmenschlich harte Immigrationsgesetze erlassen haben."
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