Zum 60. Thronjubiläum von Queen Elisabeth II. sind Monarchen aus aller Welt am Freitag zum feierlichen Mittagessen auf Schloss Windsor gekommen. Dass viele von ihnen Demokratien repräsentieren, ist kein Widerspruch, meint die konservative Basler Zeitung: "Auffällig ist, dass es oft gerade die politisch fortschrittlichsten Länder sind, welche die Monarchie beibehalten haben: England, Holland und die skandinavischen Nationen. Die einzige alte Demokratie in Europa, die nie einen König hatte, ist die Schweiz. Die nordeuropäischen Monarchien, ein historisches Paradox? Nur auf den ersten Blick. Eben weil Briten, Niederländer oder Dänen relativ früh weitgehende politische Rechte genossen, konnten sie sich mit ihren Herrschern arrangieren: Einen König, der eh nur noch zeremonielle Aufgaben wahrnimmt, muss man nicht stürzen. Und so konnten die Monarchen in London, Den Haag oder Kopenhagen die Füsse hochlegen. Bildlich gesprochen, versteht sich." (20.05.2012)
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