Auf der Internationalen Buchmesse im italienischen Turin Mitte Mai gehörte Rumänien zu den Gastländern und hat sich hervorragend präsentiert, meint der rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu in der Tageszeitung Evenimentul Zilei: "Durch die Vermittlung des rumänischen Kulturinstitutes ICR wurden zuletzt mehr als 300 Bücher von zeitgenössischen Schriftstellern in alle Sprachen übersetzt. Das ist durchschnittlich ein Buch pro Woche. Vor sechs Jahren konnten wir die Übersetzungen rumänischer Schriftsteller noch an einer Hand abzählen. Solche Dinge müssen mal gesagt werden. ... Unser Bücherstand war diesmal so imposant, so sichtbar, er dominierte die Messe. Was für ein Unterschied: Wie hatten wir uns all die vergangenen Jahre geschämt, als sich unser Bücherstand in der hintersten Ecke der Messe befand. ... Rumänien hat in Turin den Eindruck hinterlassen, dass es ein Land ist, das weiß, welche Rolle die Kultur für seinen Ruf spielt, und es ist mit dem Allerbesten angereist. In einem Land, das von rumänischen Einwanderern überlaufen ist und gemischte Gefühle darüber hat, war es sehr wichtig, dass wir ein anderes Gesicht gezeigt haben." (25.05.2012)
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