Die spanischen Sozialisten (PSOE) wählen auf ihrem Kongress in Sevilla am Wochenende einen neuen Generalsekretär. Doch die Partei müsste mehr als nur ihre Führungsspitze erneuern, um wieder glaubwürdig zu werden, spottet die konservative Tageszeitung ABC: "Spaniens Sozialisten brauchen eher eine neue Partei, als einen neuen Anführer. Denn die PSOE hat mit der Zeit einen Buchstaben nach dem anderen verloren. Als erstes ging ihr das E für Español [Spanisch] verloren, als sie sich mit denjenigen verbündete, die keine Spanier sein wollten und sogar Pläne schmiedeten, Spanien zu teilen. ... Auch das O für Obrero [Arbeiter] hat sie mit einer politischen Kaste verloren, die sich maßlos bereicherte, während die spanischen Arbeiter verarmten. ... Und das S für Sozialistisch ist ihr abhanden gekommen, als sie ohne zu zögern dem Diktat der internationalen Konservativen folgte. ... So bleibt ihr nur das enge Korsett des P für Partei. Eine Partei, die noch dazu gespalten und zerstritten ist, und das sowohl nach innen als auch nach außen zeigt." (03.02.2012)
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Alle verfügbaren Texte von » José María Carrascal