Laut Angaben des griechischen Finanzministeriums lagen Ende März die staatlichen Schulden Griechenlands bei 309 Milliarden Euro. Dies sind etwa eine Milliarde Euro weniger als im März 2010, kurz bevor Griechenland den Rettungsmechanismus beantragte. Die Schuldenschnitte, die Sparmemoranden und das Leiden des griechischen Volkes waren vergebens, befürchtet die konservative Tageszeitung Kathimerini: "Das Einzige, was sich mit der Umsetzung der Rettungspläne verändert hat, sind unsere Gläubiger: Anstatt den internationalen Banken und anderen Besitzern von griechischen Anleihen schuldet die griechische Regierung nun dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und den EU-Partnern. … Der griechische Schuldenstand bleibt nach wie vor sehr hoch, trotz des Schuldenschnitts, der unsere Krankenkassen, unsere Banken und vor allem die Sparer, die auf griechische Anleihen vertraut hatten, zerstörte." (23.05.2013)
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