Die Osterweiterung der EU hätte zu einer Dynamik der Erneuerung führen können. Doch Nobelpreisträger Imre Kertész erkennt zu Beginn des 21. Jahrhunderts eher ein ideologisches Vakuum in der EU. » mehr
Ursprungsmythen, Nationalhelden und Zukunftsperspektive schreiben die Nationalgeschichte eines Staates. Seit der 1980er Jahre erlebt "die Nation" eine Renaissance und Wiederbelebung des Vergangenheitsdiskurses und könnte damit Feindbilder schüren. » mehr
Die europäische Identität variiert seit Jahrhunderten. Doch zu Beginn des 21. Jahrhundert scheint noch immer unklar, ob und welche "Seele” Europa besitzt. » mehr
"Proletarier aller Länder, vereinigt euch!” - Klassen- und internationale Solidarität sollte in kommunistischen Ländern bedeutender sein als die nationale Zugehörigkeit. In der politischen Praxis war diese Losung häufig nicht stimmig. » mehr
Ein europäisches Gedächtnis an den Holocaust wurde in den letzten zwanzig Jahren von nahezu allen EU-Ländern als wichtige Aufgabe herausgestellt. » mehr
In immer mehr Ländern beschäftigen sich Wissenschaft und Öffentlichkeit mit den Rückwirkungen der kolonialen Vergangenheit. Andreas Eckert zeigt, wie in einzelnen Ländern mit der Geschichte umgegangen wird. » mehr
Die EU-Agrarminister haben die Ausgaben für die gemeinsame Agrarpolitik neu verteilt. Die Direktzahlungen an die Landwirte werden gekürzt und die Milchquote soll sich bis 2015 jährlich erhöhen. Der europäischen Presse gehen die Ergebnisse des Treffens nicht weit genug.