Die Versetzung eines Sowjetdenkmals aus dem Zentrum der estnischen Hauptstadt Tallinn hat zu schweren Krawallen und diplomatischen Verwicklungen geführt. Der Streit um die Bronzestatue in Estland ist symptomatisch für den osteuropäischen Umgang mit der Geschichte und für die Beziehungen zwischen Russland und Europa. » mehr
Gibt es ein europäisches Kollektivgedächtnis? Oder dominiert die nationale Geschichtsschreibung das europäische Bewusstsein? Isolde Charim diskutiert diese Frage anhand nationaler Gedenkmythen. » mehr
Mit Erinnerungsarbeit hat der öffentliche Umgang der Geschichte Russlands nichts gemein, stellt Jutta Scherrer fest. Vielmehr gehe es darum, mittels staatlich gelenkter Erinnerungskultur das angeschlagene Selbstbild wiederherzustellen. » mehr
Eindrucksvoll erinnert die Gedenkstätte Memorial Sighet an die Opfer des Kommunismus. Wie reagieren rumänische Besucher, wenn sie mit ihrer Geschichte konfrontiert werden? » mehr
In Osteuropa findet ein zweiter Bildersturm statt – wie seinerzeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Ein Blick auf den Umgang mit Relikten aus der Sowjetära. » mehr
Das Verhältnis der osteuropäischen EU-Länder zu Russland ist historisch belastet, der Blick auf die gemeinsame Geschichte extrem unterschiedlich. Europa, das hat der Streit um die sowjetische Bronzestatue in Estland exemplarisch gezeigt, ist komplizierter geworden. » mehr
Hier finden Sie Links zu Artikeln, die sich mit dem estnisch-russischen Streit über die Bronzestatue und dem Denkmalstreit in Osteuropa befassen. » mehr
Gestern haben sich die NATO-Außenminister zu einem Krisentreffen in Brüssel versammelt, um über das Vorgehen in der Kaukasuskrise zu beraten. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer verurteilte Russland dabei scharf und forderte einen sofortigen Rückzug aller russischen Truppen. Die europäische Presse diskutiert über die Rolle des Verteidigungsbündnisses nach dem Machtbeweis Moskaus.