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Presseschau | 27.08.2008

 

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Europas Reaktion

Europas Reaktion

 

Mit der Anerkennung der Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien durch den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew hat sich der Konflikt im Kaukasus weiter verschärft. Wie soll die EU auf das russische Vorgehen reagieren?

Mit Artikeln aus folgenden Publikationen:
El Mundo - Spanien, die tageszeitung - Deutschland, Der Standard - Österreich, Le Figaro - Frankreich

El Mundo - Spanien

Die Tageszeitung El Mundo sieht nun die EU in der Pflicht, hart gegen Russland vorzugehen: "Falls es irgendeinen Zweifel über die Motivation Russlands gab, den Krieg mit Georgien zu führen, wurde er gestern ausgeräumt. Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat die Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien ... anerkannt. Es ist allen klar, dass diese Entscheidung schon beim Einrollen der russischen Panzer in dieses Land ... feststand. ... Europa und seine Verbündeten stehen in der Pflicht, die territoriale Integrität Georgiens zu verteidigen, eines demokratischen Nachbarns, dem man dringend das Tor zur NATO öffnen muss. Außerdem müssen die Führungskräfte der EU von Worten zu Taten übergehen und sehr viel härtere Maßnahmen ergreifen, solange Moskau nicht auf den Weg der Legalität zurückkehrt." (27.08.2008)

die tageszeitung - Deutschland

Angesichts des russischen Konfrontationskurses fordert die tageszeitung von der EU, die Verhandlungen nicht abbrechen zu lassen. "Die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens als selbstständige Staaten durch Russlands Präsidenten macht eine Verhandlungslösung in Georgien noch schwieriger, stellt sie doch die vermittelnden Mächte, also die Mehrheit der EU-Staaten, vor vollendete Tatsachen. Immerhin hatte der Sechs-Punkte-Plan der EU Gespräche darüber vorgesehen, wie Sicherheit und Stabilität in Abchasien und Südossetien hergestellt werden könnten. Solche Verhandlungen können jetzt als Einmischung in die inneren Angelegenheiten zurückgewiesen werden. Auch eine durch den Weltsicherheitsrat zu beschließende Friedensmission der UNO liegt jetzt in weiter Ferne. [Aber] jetzt die Verhandlungen über die Georgienkrise einzustellen und auf eine allgemeine Konfrontationslinie zu Russland einzuschwenken, wäre ein fataler Fehler." (27.08.2008)

Der Standard - Österreich

Der amtierende EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy hat für nächsten Montag ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU anberaumt, auf dem das Vorgehen in der Kaukasuskrise besprochen werden soll. Damit geht er auch ein Risiko ein, schreibt Der Standard: "Was aber wollen die Europäer der russischen Führung überhaupt beweisen? Sanktionen oder eine 'Eiszeit' werde es nicht geben, haben Bernard Kouchner und Angela Merkel, der französische Außenminister und die deutsche Kanzlerin, schon angekündigt. Zu wichtig ist Russland als Geschäftspartner. Die Gefahr ist dagegen groß, dass die 27 mit großem Pomp der Welt ihre Uneinigkeit und Entschlusslosigkeit zeigen. Es wäre ja nicht das erste Mal. ... Der EU-Sondergipfel zur Lage in Georgien kann zu einem moralischen Appell werden, einer gemeinsamen Besinnung auf den Wert der politischen Freiheit, einer Solidaritätsbekundung für ein Land, das Teil der 'Nachbarschaftspolitik' der Union ist." (26.08.2008)

Le Figaro - Frankreich

In ihrem Leitartikel analysiert die Tageszeitung Le Figaro die Uneinigkeit der europäischen Staaten über den richtigen Umgang mit Russland: "Die einen erklären, es sei klüger, den russischen Bär zu beruhigen. Die anderen behaupten, dass er unbedingt in Schach gehalten werden muss. ... Die Stimme der ersten lässt sich vor allem im 'alten Europa' hören. Die zweiten befinden sich mehrheitlich in ... Großbritannien sowie in Polen und anderen Ländern Europas, die das sowjetische Joch erleiden mussten. ... Die Auseinandersetzung ist noch nicht abgehakt. Aber ohne Zweifel hat Europa ein russisches Problem. Der Moskauer Imperialismus ist sogar eine der wichtigsten Herausforderungen, der es Anfang dieses Jahrhunderts begegnen muss." (26.08.2008)

POLITIK

NRC Handelsblad - Niederlande

Sicherheit Europas wichtiger

Die niederländische Regierung will Serbien erst dann europäische Handelsvorteile bieten, wenn alle Kriegsverbrecher ausgeliefert sind. Das sei gerade mit Blick auf die Kaukasuskrise gefährlich, kommentiert die Tageszeitung NRC Handelsblad: "Eine der Lektionen aus dem Konflikt um Südossetien ist, dass ethnische Konflikte an der russisch-europäischen Grenze extrem gefährlich sind. Eine Situation, die einerseits Slowenien, Kroatien, Bosnien, Mazedonien und den Kosovo im europäischen Raum und andererseits Serbien als Vasallenstaat von Moskau beinhaltet, ist ein Rezept für Unheil. Solange die russisch-europäische Bruchlinie quer durch die serbische Wählerschaft verläuft und die pro-europäische Regierungskoalition in Belgrad unstabil ist, darf man keine Risiken eingehen. ... Die Niederlande müssen darüber nachdenken, ob die Auslieferung von zwei Kriegsverbrechern von höherem nationalen Interesse ist als die Sicherheit an der europäischen Ostgrenze." (27.08.2008)

Pravda - Slowakei

Auszeichnung für Dubček?

Die sozialdemokratische Regierungspartei der Slowakei SMER hat dem Parlament vorgeschlagen, den Führer des Prager Frühlings, Alexander Dubček, zu ehren. Dies stößt auf Vorbehalte bei den beiden rechts-konservativen Koalitionspartnern. Die linksliberale Tageszeitung Pravda kann das nicht nachvollziehen. "Sicher, Dubček war kein starker Charakter. Er gehört zu den tragischen Figuren der Geschichte. Um es einfacher zu sagen: Dubček war gut, aber schwach, kein Führer, aber ein Symbol seiner Zeit. ... Das Hauptargument der Konservativen, Dubček sei Kommunist und der Kommunismus sei unreformierbar gewesen, sticht jedoch nicht. Die Kommunisten mussten einen langen Weg gehen, um zu begreifen, dass dieser Weg ins Nichts führt. Dubček hat zu dieser Erkenntnis bedeutend beigetragen." (27.08.2008)

The Irish Times - Irland

Gegen Euroskeptizismus

Nachdem sich der irische Europa-Minister Dick Roche für eine zweite Abstimmung über den vor einigen Monaten abgelehnten Vertrag von Lissabon ausgesprochen hat, ist in Irland die Debatte über die Haltung der Iren zu Europa wieder aufgeflammt. Mary Frances McKenna, die Geschäftsführerin der proeuropäischen 'Business Alliance for Europe' kritisiert in der Tageszeitung The Irish Times den bestehenden Euroskeptizismus im Land. "Es gibt im Grunde genommen zwei Wege, die uns offen stehen: Entweder wir finden einen Weg, um im Zentrum der EU zu bleiben, oder wir begeben uns auf die Straße der Isolation und Irrelevanz. ... Euroskeptizismus ist ein Spiel, bei dem Irland nur verlieren kann. ... Der Versuch, in einem begrenztem Dialog mit der Außenwelt zu existieren, hat noch keinem Land geholfen, und er wird auch nun Irland nicht helfen. Irland hat Einfluss in der EU gewonnen, weil wir immer Teil des entstehenden Konsens waren. ... Deshalb ... ist Europa, und der Verbleib im Zentrum Europas, bei weitem die beste Option für Irland." (27.08.2008)

Le Monde - Frankreich

Wie heißt Mazedonien?

Der Konflikt um die korrekte Bezeichnung der Republik Mazedonien (FYROM) und der griechischen Region Mazedonien lodert schon lange. Die Tageszeitung Le Monde analysiert den Namensstreit: "Der Zwist geht auf die Auflösung der jugoslawischen Föderation im Jahr 1992 zurück. Vorher war alles einfach. Mazedonien war eine Teilrepublik der jugoslawischen Föderation, der niemand Aufmerksamkeit schenkte. Alles änderte sich, als sie unabhängig wurde. Griechenland stritt Skopje das Recht ab, den Namen Mazedonien zu benutzen, mit der Begründung, dass es nur ein Mazedonien gebe und dieses sei griechisch. ... Die Auseinandersetzung verschärfte sich in den vergangenen Wochen, als der Ministerpräsident von Mazedonien Nicola Gruevski begann, den UNO-Generalsekretär, den Präsidenten der Europäischen Kommission, den Vermittler, den NATO-Generalsekretär, Regierungschefs und die EU-Regierung mit Brandbriefen zu bombardieren. ... In den 1990er Jahren hatte der griechische Regierungschef Konstantinos Mitsotakis vor [dem damaligen französischen Präsidenten] François Mitterand die Bezeichnung 'Republik Vardar' erwähnt, deren Name von dem Fluss stammt, der durch Skopje fließt. Übertreiben Sie nicht ein bisschen, antwortete der französische Staatspräsident, der 'Barbaren' verstanden hatte." (26.08.2008)

REFLEXIONEN

Kurier - Österreich

Bedrohtes Völkerrecht

Laut dem Kurier wird durch die geopolitischen Auseinandersetzungen der vergangenen Monate, insbesondere der Kaukasuskrise und die Anerkennung des Kosovo, das Völkerrecht ausgehebelt. Das eigene Handeln werde von politischen Akteuren nach Belieben begründet. "Völkerrechtlern stehen im Georgien-Konflikt die Haare zu Berge: Es ist unfassbar, wie wenig Rechts-Argumente noch gelten. Widersprüche ohne Ende, wie EU und USA die Unabhängigkeit des Kosovo begründeten, was Moskau dagegen sagte - und wie beide Seiten nun über eine Abspaltung Südossetiens und Abchasiens von Georgien reden. Was im Kosovo gültig war, ist es in Georgien nicht mehr - und umgekehrt. ... Das ist das Erschütternde an der gegenwärtigen Krise in Europa: Es gelten keine politischen Grundsätze. Das eigene Handeln wird begründet, wie es gerade beliebt. ... Wenn sie schon nicht zu einer neuen Partnerschaft finden können, so tun EU und Russland gut daran, wenigstens zur Basis der 1990er-Jahre zurückzukehren: Änderungen der politischen Landkarte Europas nur im äußersten Fall - und nur auf friedlichem Weg. Die Art und Weise, wie Präsident Medwedew entgegen aller Warnungen die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens anerkannte, lässt allerdings nichts Gutes für die Zukunft der Beziehungen EU-Russland erwarten." (26.08.2008)

Helsingin Sanomat - Finnland

Neue Beweise für den Klimawandel

Der Meterologe Eero Holopainen von der Universität von Helsinki kommentiert in der Tageszeitung Helsingin Sanomat neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel: "Eine Gruppe australischer und amerikanischer Wissenschaftler hat ... im Juni im angesehenen wissenschaftlichen Magazin Nature neue Informationen bezüglich des Klimawandels veröffentlicht und diesen Ergebnissen zu Folge … sind Szenarien, die man über das Aufwärmen der Ozeane berechnet hatte, sehr akkurat gewesen. Man hat ... physikalische Modelle mit den wirklichen Temperaturmessungen verglichen und ist zu dem Schluss gekommen, dass sich diese in den letzten 50 Jahren sehr ähnlich waren. … Das ist ein wichtiger Beweis dafür, dass die Modelle über den Klimawandel richtig funktionieren … und bedeutet, dass die Erde heutzutage mehr Wärmeenergie von der Sonne absorbiert, als sie zurück ins All reflektiert. … Diese Wärmeenergie wird in den Ozeanen gespeichert. … Durch dieses Aufwärmen der Ozeane kommt es auch zur Expansion des Wassers, welches den Wasserspiegel Jahr für Jahr um ungefähr 1,6 mm anhebt. ... Der Mensch trägt durch Industrie und Verkehr die Hauptschuld an der Erwärmung der Ozeane, … das haben schon die Berichte des Weltklimarates [Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)] in den Jahren 2001 und 2007 gezeigt. … Die neuen Ergebnisse stützen die Modelle, die im IPCC-Projekt benutzt wurden." (26.08.2008)

WIRTSCHAFT

La Vanguardia - Spanien

Sorgenvolle Blicke auf Deutschland

Angesichts des zum dritten Mal in Folge gesunkenen ifo-Geschäftsklimaindexes für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sorgt sich die spanische Tageszeitung La Vanguardia um das Wachstum der deutschen Wirtschaft. "Alle europäischen Volkswirtschaften schauen auf die deutsche Wirtschaft, um irgendwelche Hoffnungssignale für die Zukunft auszumachen. Nicht umsonst ist dieses Land die große Lokomotive der Gemeinschaft, der große Exporteur der EU und der Großkunde von Frankreich, Italien, Spanien und anderen. Aber die Nachrichten, die zum Ende der Ferien aus Berlin kommen, liefern keine guten Perspektiven. ... Die deutsche Regierung hält für ihre Wirtschaft am Wachstumsziel von 1,7 Prozent fest - in der Hoffnung, dass das Schlimmste bereits überstanden ist, aber die gestern bekannt gegebenen Daten lassen Zweifel daran aufkommen, ob dies auch stimmt." (27.08.2008)

Corriere della Sera - Italien

Komplizierte Sanierung

In Italien hat die Bank Banca Intesa Sanpaolo einen Rettungsplan für die wirtschaftlich angeschlagene Fluggesellschaft Alitalia ausgearbeitet. Die Tageszeitung Corriere della Sera kritisiert den vorgelegten Plan, der "wie es scheint, auch Mitglieder der Regierung dazu bewegt, das Angebot von Air France, das vor vier Monaten hochmütig verworfen wurde, wieder in Erwägung zu ziehen. Neben dem hohen Preis für den Steuerzahler, den der Plan eine Milliarden Euro kostet, [ist an dem Plan problematisch], dass er eine Aufhebung der Kartellregeln verlangen würde, was einen gefährlichen Präzedenzfall in der Wettbewerbspolitik darstellt. ... 2004 hat Brüssel neue Fonds für Alitalia unter der Auflage gestattet, dass sie nicht zur Ausweitung der Marktanteile genutzt werden würden. Genau dies geschieht gerade. ... Das Angebot von Air France riefe [dagegen] keine Probleme mit Brüssel hervor und würde nichts kosten, abgesehen von einer geringen Abfindung für überschüssige Arbeitskräfte." (27.08.2008)

KULTUR

La Repubblica - Italien

Filmfestspiele Venedig unter Beschuss

Heute beginnen die 65. Filmfestspiele von Venedig. Die Tageszeitung La Repubblica geht in diesem Zusammenhang auf die Kritiken des deutschen Nachrichtenmagazins Der Spiegel und der Fachzeitschrift Variety ein. Der Spiegel hat der Leitung eine italienisch orientierte Auswahl vorgeworfen, Variety hat die hohen Kosten bemängelt: "Die älteste Dame der Festspiele ist unter Beschuss. Sie präsentiert sich heute Abend in einer häuslichen Ferienortsatmosphäre ohne die großen internationalen Filmvertriebe, wie seit einigen Jahren, seitdem sie eine eher feierliche, aber an der Tradition internationaler Festspiele arme Position eingenommen hat." Die Leinwände am Lido stünden nicht nur unter Medienbeschuss, sondern seien von zahlreichen neuen Filmfestspiele belagert, "wie das gigantische Toronto-Festival, das in wenigen Tagen mit zehn neuen Leinwänden an den Start geht, das südkoreanische Festival von Pausan, das den gesamten asiatischen Markt versorgt, bis hin zum jüngsten und steinreichen Festival von Dubai." (27.08.2008)

MEDIEN

I Kathimerini - Griechenland

Der türkische Vater Staat

Ein Gerichtsbeschluss in der Türkei, der mittlerweile aufgehoben wurde, hatte ein Zugangsverbot für das Videoportal YouTube verhängt, weil dort ein Video mit beleidigendem Material über den Staatsgründer Kemal Atatürk zu finden war. Ioannis Grigoriadis, Lektor für türkische Studien an der Universität Athen, kommentiert in der Tageszeitung I Kathimerini: "Der Bürger wird nicht als ein autonomes und eigenwilliges Wesen angesehen, sondern als Kleinkind. … Der Staat übernimmt den Schutz des 'bedrohten Bürgers' und verwandelt sich in seinen Vater. … Bald verwandelt sich der 'liebevolle Vater' in einen nicht so liebevollen Herrn. Der Staat entscheidet, was der Bürger sieht, … was er liest … und manchmal entscheidet er auch über die Zensur des Internets, den größten Erfolg der Moderne in Bezug auf die Freiheit des Menschen." (27.08.2008)

LOKALE FARBEN

De Telegraaf - Niederlande

Hausbesetzen soll verboten werden

Nach etwa 30 Jahren soll das legalisierte Besetzen von Häusern in den Niederlanden verboten werden. Das sieht ein Gesetzesvorschlag vor, den eine Mehrheit des Parlaments unterstützt. "Endlich", schreibt die Boulevardzeitung De Telegraaf: "Die Damen und Herren Hausbesetzer, die Gewalt nicht scheuen, die das Eigentum von anderen missbrauchen, die Unruhestifter aus anderen Ländern hierher holen, um Hausbesitzer und ganze Viertel zu terrorisieren, kriegen endlich den verdienten Lohn. Es hat viel zu lange gedauert. Dank der Unterstützung der Mitarbeiter der Stadtverwaltungen, von denen manche auch eine Vergangenheit in der Hausbesetzerwelt haben, konnten die Hausbesetzer jahrzehntelang ungestört schalten und walten. ... Es ist das Schlusskapitel einer schwarzen Seite der Geschichte, für die der Staat auch mitverantwortlich ist. Denn der große Leerstand von Wohnungen ist das Ergebnis der Misswirtschaft dieses Staates und für dieses Problem muss eine Lösung gefunden werden. Aber das Gesetz macht bald deutlich: Wer Häuser besetzt und wer Gewalt anwendet, kommt ins Gefängnis." (27.08.2008)

 

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