David Clark vertritt die Meinung, dass ein neuer russischer Präsident der EU die Chance gibt, einen neuen Start in den Beziehungen herbeizuführen. "Nach mehreren Jahren wachsender Spannungen sind die Hoffnungen in Europa groß, dass die morgige Amtseinführung von Dimitri Medwedew eine bedeutende Verbesserung für die Beziehungen markiert. ... Ob stark oder schwach, Russland stellt eine Herausforderung für die Außenpolitik dar, die Europa nicht ignorieren kann. ... Wenn die EU und Russland im Sommer Verhandlungen über eine neue Kooperations- und Handelsvereinbarung eröffnen, bietet sich eine Gelegenheit, die Balance wieder herzustellen, indem man sich klar festlegt. Russland kann ein enger und vertrauenswürdiger Partner sein, wenn es bereit ist, die multilateralen Regeln und demokratischen Standards zu respektieren, zu denen es sich verpflichtet hat. Aber wenn es weiterhin autoritäre Zwangsmaßnahmen im In- und Ausland anwendet, dann sollte sich die EU von deren Auswirkungen immunisieren." (06.05.2008)
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