04.07.2009
Die Zeitung druckt ein Interview, das der Schriftsteller Salman Rushdie dem Kulturmagazin 'MicroMega' gegeben hat. "Ich bin nicht gläubig, deshalb kann ich nicht im Namen der muslimischen Gemeinschaft sprechen. Aber ich meine, dass es dringend nötig ist, vom Szenario 'Wir gegen die anderen' Abstand zu nehmen und sich für einen Wandel einzusetzen... Der Kern des Problems liegt in den Koranschulen und den muslimischen Schulen, in denen man in einer Atmosphäre lebt, die die Realität der Außenwelt leugnet... Ich glaube, die Reform des Islam beginnt im Westen und mit den muslimischen Frauen. Denn sie haben die Probleme des Islam besser begriffen als alle anderen - und gewiss besser als die Männer. In den Flugzeugen des 11. September saß keine einzige Frau als Attentäterin."
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