09.01.2009
Das Europäische Parlament hat am Dienstag die Einführung des Euro in der Slowakei zum 1. Januar 2009 beschlossen. Wprost 24, die Online-Plattform des Nachrichtenmagazins Wprost, bewertet dies als ungerecht. "Die Slowakei präsentiert sich bei allen Messlatten von Maastricht schlechter als Polen, wird aber gelobt, während Polen gerügt wird. Außerdem beträgt die Inflationsrate in der Slowakei 6,2 Prozent (in Polen 3,9), was die zulässige Grenze um fast das Doppelte überschreitet. Aber trotzdem und trotz der Proteste einiger deutscher Europaabgeordneter, die einfach nicht begreifen konnten, auf welche Art und Weise 6,2 weniger als 3,2 ist, wird die Slowakei im Euroland mit Pauken und Trompeten begrüßt. Dies aus einem einfachen Grund: Die Slowakei wird für den Willen belohnt, sich der Euro-Zone anzuschließen (und dieser Wille ist ja wichtig, insbesondere nach dem Vertragsreferendum in Irland), und Polen wird für einige dumme Aussagen unserer Politiker über die gemeinsame Währung bestraft."
» zum ganzen Artikel (externer Link, polnisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Finanzpolitik, » Polen, » Slowenien Alle verfügbaren Texte von » Michał Zieliński
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 18. Juni 2008
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