05.07.2009
Hugh Pope, Analyst der Nichtregierungsorganisation International Crisis Group, beleuchtet in der Tageszeitung Helsingin Sanomat die Rolle der EU in der Zypern-Frage: "Die Chancen, die Wiedervereinigung Zyperns durch ein Abkommen zu erreichen, stehen in diesem Jahr so gut wie seit Jahrzehnten nicht. Die EU hat jetzt die letzte Möglichkeit, Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. ... Das Potenzial [zur Versöhnung] entwickelte sich, als sich mit dem Wunsch nach Annäherung an die Europäische Union die Haltung der türkischen Zyprer und der Türken wandelte. ... Die meisten griechischen Zyprioten sind der Ansicht, dass ein Kompromiss ihre einzige Möglichkeit ist, ... die türkischen Truppen des Landes zu verweisen. ... Die ... Fortschritte sind signifikant und weisen darauf hin, dass die Wiedervereinigung in den nächsten zwölf Monaten erreicht werden könnte. ... Kurzum, die europäischen Staats- und Regierungschefs müssen sich nun ernsthaft mit der Zypern-Frage auseinander setzen. Nach dem Referendum in Irland gibt es keine bessere Möglichkeit für die EU, eine [wichtige] Rolle zu spielen, als bei der Überwindung der Teilung Zyperns!"
» zum ganzen Artikel (externer Link, finnisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Politik, » Zypern, » Europa, » Türkei Alle verfügbaren Texte von » Hugh Pope
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 7. Juli 2008
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