04.07.2009
Die Tageszeitung The Irish Times widmet sich der Rezession in Spanien und den begrenzten Möglichkeiten des Regierungschefs José Luis Rodríguez Zapatero, ihr zu begegnen. "Nach Monaten der bewussten Leugnung muss er zugeben, dass der spanischen Wirtschaft eine Rezession droht, mit einer Arbeitslosigkeit auf einem Zehn-Jahre-Hoch. Die Räder der spanischen Finanzadministration, die besonders durch die Dezentralisierung der Macht an 17 autonome Regionen kompliziert wird, kreischen unter diesem Druck. Zapateros Problem ist, dass seine Minderheitsregierung die Unterstützung kleinerer Parteien braucht, um das jährliche Budget zu verabschieden, aber regionale Rivalitäten machen diese Unterstützung extrem trügerisch. ... Der Erfolg des Regierungschefs, im vergangenen Monat eine Entspannung mit der Oppositionspartei Partido Popular (PP) erreicht zu haben, mag ihm wenig Trost spenden. Die PP hat ihre rechtsextreme Rhetorik aufgegeben, die sie während seiner ersten Amtszeit übte, und kooperiert mit der Regierung in kritischen Bereichen wie Terrorismus und dem Justizsystem. Die Opposition wird ihm jedoch kein Pardon geben auf dem Schlachtfeld der Wirtschaft."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Arbeitsmarkt / Dienstleistungen, » Spanien
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 5. August 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: