09.01.2009
Nach dem Tod von zehn französischen Soldaten in Afghanistan ist in Belgien die Frage der Beteiligung an den internationalen Truppen und der Strategie der NATO neu entbrannt. Dazu schreibt die Tageszeitung De Standaard: "Es gibt keine gute Seite an der afghanischen Frage. Militärisch ist das Gebiet nicht unter Kontrolle. Die vertriebenen Taliban scheinen sogar wieder an Boden zu gewinnen. Ihnen freie Hand zu geben, wäre eine moralisch verwerfliche Tat. Es gibt also keine Rückzugsoption. Aber Frieden, Stabilität und Wohlstand mit Waffen zu schaffen, hat sich auch als ein heilloser Weg erwiesen. Das Einfachste ist es, sich rauszuhalten. Aber dann verlieren wir auch das Mitspracherecht. ... Von der belgischen Regierung muss nicht verlangt werden, dass sie alleine die Lösung findet und auch nicht, dass sie andere die Last tragen lässt und von der Seitenlinie Kritik übt. Aber sie hat durch ihren militärischen Beitrag die Chance und also auch die Verantwortung, sich an der Suche nach einer sinnvolleren Strategie zu beteiligen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, niederländisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Frankreich, » Belgien, » Asien Alle verfügbaren Texte von » Bart Sturtewagen
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 21. August 2008
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