04.07.2009

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Montag, 1. Dezember 2008

Ökonomie und Ökologie vereinbaren

Auch in finanziellen und wirtschaftlichen Krisen dürfe Klimaschutz nicht zweitrangig werden, schreibt die konservative Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Die Krise ist das Ergebnis eines allzu kurzfristigen Kalküls mit Finanzkapital. Es wäre falsch, mit Naturkapital ähnlich zu verfahren. Gerade da gilt es, nachhaltig vorzugehen, über Konjunkturzyklen hinauszublicken und nicht in jeder Krise einzuknicken. Überdies geht es jetzt nicht um die Klimakosten des Rezessionsjahres 2009, sondern um die der Jahre nach 2013. ... Die Atmosphäre ist ein Gemeinschaftsgut, eine Art globaler Allmende. Nötig ist die Kooperation aller Staaten. Sie gelingt aber nur, wenn die Reichen den Anfang machen und ihre Bereitschaft signalisieren, Abfallgebühren für CO2 zu entrichten. Europa und Amerika können jetzt zeigen, dass sich Ökonomie und Ökologie auch in Krisen vereinbaren lassen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 1. Dezember 2008

 

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