szmtag

09.01.2009

euro|topics illustration
euro|topics
 

Navigation

Presseschau / Archiv / Dossier

Top-Thema vom Montag, 13. November 2006


Der Kampf gegen die Klimaerwärmung

In Nairobi findet bis zum 21. November die 12. Weltklimakonferenz der Uno statt. Um den Treibhauseffekt zu verringern, fordern immer mehr Stimmen strengere Vorgaben und Maßnahmen als im Kyoto-Protokoll vorgesehen.


El Diario Vasco - Spanien

"Laut Nasa war das letzte Jahr das heißeste seit Ende des 19. Jahrhunderts. Bis vor kurzem war die Klimaerwärmung bloß eine von Wissenschaftlern diskutierte Möglichkeit. Heute können nur noch die ideologisch völlig Verblendeten leugnen, dass sich das Klima erwärmt und dass der Mensch mehr oder weniger für dieses Phänomen verantwortlich ist", schreibt die Tageszeitung. "Das Kyoto-Protokoll war der erste Versuch der Menschheit, das Problem in konzertierter Aktion anzugehen. Aber Kyoto reicht nicht mehr; zahlreiche Unterzeichner des Protokolls, insbesondere Spanien, erweisen sich als unfähig, ihre Verpflichtungen einzuhalten... Der Erfolg der Nairobi-Konferenz wird sich auch an dem Willen der Regierungen ermessen lassen, das Protokoll über 2012 hinaus zu verlängern und ihr Engagement zu verstärken." (13.11.2006)


Die Presse - Österreich

Werner Wutscher, österreichischer Delegationsleiter bei der Klimakonferenz in Nairobi, spricht in einem Gastkommentar die Rolle Europas für die künftige Klimapolitik an: "Die europäische Industrie hat die Möglichkeit, entweder abzuwandern oder in den neuesten Stand der Technik zu investieren. Dies ist eine Grundsatzproblematik der Globalisierung. Eine Lösung für diese Frage könnte darin bestehen, in Zukunft eine sektorielle Betrachtung zu wählen, das heißt, dass Reduktionsverpflichtungen für Sektoren wie die Stahl- oder die Zementindustrie global angedacht werden. Damit würde sich auch der Kreis der neuen Akteure schließen. Der Schlüssel ist, den CO2-Ausstoß mit Instrumenten wie Emmissionshandel, Steuern oder Regulierungen entsprechend teuer zu machen. Das europäische Emissionshandelssystem ist das weltweit größte und funktionierendste. Dennoch sind Anpassungen vorzunehmen. Am Funktionieren hängt die europäische Glaubwürdigkeit, nicht nur in der Umweltpolitik, sondern auch in der Industrie- und Technologiepolitik." (13.11.2006)


La Repubblica - Italien

"Die Grünen sind nur eine Interessensgruppe, die bei Wahlen selten mehr als fünf Prozent bekommen, weil sie sich im Wahlkampf nicht auf die wirklich wichtigen Fragen konzentrieren", stellt der britische Soziologe Anthony Giddens fest. Er verlangt, dass alle politischen Parteien das Problem des Klimawandels in ihre Programme aufnehmen. "Es ist Zeit, das Thema Klimawandel nicht den Grünen allein zu überlassen. Nicht die Grünen, sondern die Wissenschaftler haben als erste vor den Gefahren des Klimawandels gewarnt... Die grünen Parteien haben sich um die Idee herum gebildet, dass die Erhaltung der Natur vor dem technologischen Fortschritt kommen muss. Nun sind es aber gerade Wissenschaft und Technik, die eine Antwort auf den Klimawandel geben können." (13.11.2006)


» zur gesamten Presseschau vom Montag, 13. November 2006

 

Bookmarken bei   del.icio.us    Digg!    YiGG.de    Webnews!    FURL    LinkARENA    Mister Wong    oneview   

Weitere Inhalte

THEMEN

NEWSLETTER

Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

TOP-THEMEN DER WOCHE

PRESSESCHAU-KALENDER

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31