05.07.2009
Der tschechische Europaparlamentarier Josef Zieleniec, ehemals tschechischer Außenminister, ruft die EU gegenüber Russland zur unbedingten Geschlossenheit auf. "In Samara geht es um nichts Geringeres als um das künftige Schicksal der politischen Gemeinschaft Europas. Über Jahrhunderte hinweg hielten russische Herrscher Mittel- und Osteuropa für ihren natürlichen Einflussraum. Diese Auffassung gehört bis heute zu den Pfeilern der russischen Staatsräson, ohne dass daran der EU-Beitritt der jungen Demokratien etwas geändert hätte... Russland bestreitet systematisch das Recht seiner ehemaligen Satelliten auf souveräne Bestimmung. Es nutzt jede Gelegenheit, um sie vom Rest der EU zu trennen und gegen westeuropäische Mitgliedstaaten auszuspielen. Die schwere Krise um die Denkmalverlegung in Estland, militärische Drohungen in Reaktion auf den geplanten Aufbau des Raketenabwehrsystems, Blockade von Fleischimporten aus Polen, wiederholtes Einsetzen des Gashahnes als politischen Knüppel - das alles sind nur Beispiele der letzten Zeit."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Erweiterung, » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » EU-Politik, » Russland, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Josef Zieleniec
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 16. Mai 2007
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