30.08.2008
In Frankreich wurde über eine Gesetzesänderung bezüglich regionaler Sprachen abgestimmt. Die Tageszeitung Le Figaro verbindet dieses Thema mit der nationalen Einheit Frankreichs: "'Die regionalen Sprachen gehören zum Erbgut der Nation.' Indem sie diesen Vermerk in den ersten Artikel der Staatsverfassung aufnahmen, haben sich die Abgeordneten auf ein heikles Gebiet begeben: die Staatseinheit. Aber sie taten es mit solcher Vorsicht, dass ihre Initiative die strengen Verteidiger der Unteilbarkeit der Republik nicht stören sollte. ... Regionale Sprachen werden auf die privaten Ebene beschränkt. ... Frankreich wurde mit einer Zentralmacht und durch eine schrittweise 'Vereinigung' von großen Regionen in einem Königreich gegründet. ... Heute sind die Abgeordneten der Meinung, dass der nationale Zusammenhalt nicht mehr bedroht ist, die 75 unterschiedlichen regionalen Sprachen dagegen schon und dass dieses Erbgut, an dem so viele Franzosen beteiligt sind, gerettet werden muss."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Kulturpolitik, » Minderheiten, » Bevölkerungsentwicklung, » Frankreich Alle verfügbaren Texte von » Olivier Pognon
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 28. Mai 2008
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