04.07.2009
Die Wirtschaftsminister der EU verhandeln darüber, die maximale Wochenarbeitszeit in Europa von 48 auf 65 Stunden zu erhöhen. Die sozialistische Regierung Spaniens nimmt bislang eine ablehnende Haltung ein. Dies kommentiert die konservative Tageszeitung La Razón: "Bei einer Wirtschaftsrezession erscheint es sinnvoll, die Normen in Richtung einer Flexibilisierung zu überarbeiten. Es geht nicht darum, den Arbeitern weitere Stunden aufzubürden, sondern um die Ausweitung der Höchstgrenzen [bei den Arbeitszeiten], um Situationen zu verhindern, die sich zum Beispiel bei den Bereitschaftsdiensten der Ärzte ergeben. Da die nicht aktiven Stunden als Arbeitszeit berechnet werden, erhöhen sie die Kosten der Unternehmen - ob staatlich oder privat - enorm."
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