04.07.2009
Die USA haben den geplanten Weltfinanzgipfel für den 15. November angekündigt, auf dem die Reform des internationalen Finanzsystems beraten werden soll. Spanien ist nicht eingeladen, da es nicht zur G20-Gruppe der wichtigsten Industrienationen und Schwellenländer zählt. Dazu schreibt die Tageszeitung El Mundo: "Die Ankündigung Bushs ist zweifelsohne ein Schwall eiskalten Wassers in Zapateros Gesicht, der seinerseits beschlossen hat, sofort nach China zu reisen, um an dem Gipfeltreffen zwischen der EU und Asien teilzunehmen. ... Die Argumente, die Zapatero vorbringen kann, sind offensichtlich: Spanien gehört gemessen am Bruttoinlandsprodukt und den Investitionen im Ausland zu den ersten zehn Ländern. Es ist eines der größten Beitragszahler der UNO und verfügt über Banken von internationalem Gewicht. Aber es ist unwahrscheinlich, dass Zapatero neue Unterstützung bekommt und Bush seine Meinung ändert, weil der spanische Regierungschef eine Reihe von Fehlern begangen hat, die sich jetzt bemerkbar machen. Der jüngste von ihnen war, sich damit zu brüsten, dass Europa uns [Spanien] um die Stabilität unseres Finanzsystems beneide."
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