04.07.2009
Der Jurist Augusto Zamora, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Madrid (UAM), betont, wie wichtig es ist, dass Europa die Entwicklung Lateinamerikas verfolgt. "Es scheint, dass Lateinamerika in Folge seiner Turbulenzen eine zweite Dekolonialisierung begonnen hat. Dazu gehört, dass sich die dauerhaft souveränen Staaten ihren Reichtum wieder aneignen, die natürlichen Ressourcen und die Wirtschaft im Allgemeinen. Das ärgert die reichen Länder, doch für die in Bewegung geratenen Kräfte Lateinamerikas ist das nicht verhandelbar... In Wien wird man sehen, ob die Europäer kulant sind und inwieweit sie bereit sind, sich den neuen Umständen anzupassen, so dass endlich strategische und gleichberechtigte Beziehungen mit der anderen Küste des Atlantiks möglich werden. Der Gipfel von Wien ist dafür ein Test."
» weiterführende Informationen (externer Link, spanisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Europa, » Lateinamerika Alle verfügbaren Texte von » Augusto Zamora
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 12. Mai 2006
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