04.07.2009

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Dagens Nyheter - Schweden | Donnerstag, 16. November 2006

Einheitliche Energiestrategie der EU

Die Stockholmer Zeitung fordert eine einheitliche Energiestrategie der EU-Länder gegenüber Russland. Aktueller Anlass ist die in Schweden weit verbreitete Sorge über den geplanten Bau einer russisch-deutschen Gas-Pipeline durch die Ostsee. Schwedische Experten haben umweltpolitische Vorbehalte - die Ostsee ist ein gefährdetes Gewässer, auf dessen Boden Abfall und Kriegsgeräte aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Außerdem gibt es Bedenken, die Pipeline könne zu Spionagezwecken genutzt werden und die Präsenz des russischen Militärs in der Region erhöhen. Die Zeitung meint, die EU solle mehr auf eigene Energiequellen setzen: "Es gibt keinen Zweifel, dass Russland ein großer und wichtiger Energielieferant bleiben wird. Die EU aber sollte die Tatsache besser nutzen, dass die Abhängigkeit zwischen Russland und der Union gegenseitig ist. Außerdem wird es höchste Zeit, dass Schweden und alle anderen EU-Staaten die Kernkraft bejahen. Es gibt keinen Grund, die Abhängigkeit von Moskau größer werden zu lassen als nötig."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 16. November 2006

 

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