08.09.2008
Iwajlo Ditschew versteht die Ergebnisse des Eurovision Song Contest, bei dem Bulgarien den fünften Platz davon getragen hat, als politische Voten: "Wen es stört, dass Jugoslawien oder die Sowjetunion zerfallen sind, sollte sich die Wahl vom Samstag anschauen... Ich möchte keinesfalls behaupten, dass hier nur nationale Sympathien im Spiel waren und das Ganze nicht interessant oder objektiv gewesen sei, aber irgendwie geht es um mehr als Musik. Man könnte sogar behaupten, Bulgarien habe keine Freunde mehr - zumindest gibt es fast kein Land, das uns eindeutig unterstützt hat. Wir waren weder die erste Wahl für Moldawien oder Rumänien, noch für Mazedonien oder Serbien. Bei den Griechen lagen wir vorne, und auch Spanien hat relativ stark für uns gestimmt, was jedoch auf der Hand liegt, weil dort Abertausende bulgarischer Einwanderer leben. Genauso wie die Türken in Deutschland und den Niederlanden [für ihr Heimatland stimmten]... Verwunderlich ist, dass Kroatien seine Höchstpunktzahl an Serbien vergab, gegen das es in den 1990er Jahren noch Krieg geführt hat, und Russland für die Ukraine war, wo doch schwere Konflikte zwischen den beiden schwelen."
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» zur gesamten Presseschau vom Montag, 14. Mai 2007
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