05.07.2009

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Financial Times - Großbritannien | Freitag, 6. Juli 2007

Der britische "Krieg gegen den Terror" hat ausgedient

Philip Stephens konstatiert einen Wechsel im Sprachgebrauch der neuen Regierung Gordon Browns im Vergleich zu Tony Blair. "Großbritanniens neuer Premierminister scheut die Formel vom 'Krieg gegen den Terror'. Nach den fehlgeschlagenen Bombenattentaten von Glasgow und London vermied Browns Mannschaft Anspielungen auf 'islamistische Terroristen'. Stattdessen brandmarkten die Minister die Anschläge als kriminelle Akte... Die Formel 'Krieg gegen den Terror' schien die Behauptung der Islamisten vom 'Kampf der Kulturen' zwischen dem Islam und dem Westen zu bestätigen. Das wiederum war der al Qaida und ihren Partnern dienlich, da sie die unzähligen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten als eine einzige Geschichte westlicher Unterdrückung darstellen konnte... Der Westen muss vor allem zwischen dem unversöhnlichen Extremismus der al Qaida-Leute und vielen anderen Missständen, Konflikten und ausweglosen Situationen, die die Gewalt in der islamischen Welt anheizen könnten, unterscheiden."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 6. Juli 2007

 

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