07.01.2009
Die Verwaltung der estnischen Hauptstadt Tallinn hat die Parade des diesjährigen Christopher Street Day am 11. August durch die Altstadt verboten. Einige EU-Parlamentarier haben den Organisatoren nun Unterstützung zugesagt. Das findet Priit Pullerits übertrieben: "Der Zweck der Parade ist das Demonstrieren von Exzentrik, darum ist es verständlich, dass es den Homo-Aktivisten nicht passt, sich im Wald oder an einem Seeufer zu versammeln, wo sie zusammen sein können, ohne andere zu belästigen. Es geht hier um die lautstarke Verkündung sexueller Inhalte in der Öffentlichkeit. Sexuelle Präferenzen sind aber eine persönliche Angelegenheit, die man seinen Mitbürgern nicht unter die Nase reiben muss. Die Organisatoren behaupten, die Parade sei notwendig, um die Existenz homosexueller Mitmenschen ins öffentliche Bewusstsein zu rufen. Ich glaube allerdings nicht, dass in Estland auch nur ein Mensch daran zweifelt, dass es gleichgeschlechtliche Neigungen gibt."
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