07.01.2009
Michael Moravec berichtet von dem Streit über die neuen Euro-Münzen, die es ab nächstem Jahr geben soll: "Während bei den aktuellen Münzen nur die 15 Staaten abgebildet sind, die beim Euro-Start EU-Mitglieder waren..., wird bei den neuen Münzen 'der Kontinent Europa' vollständig abgebildet: also auch mit der Schweiz, Norwegen, der Ukraine und Weißrussland. Und nach dem Vorschlag der EU-Kommission war auch die Türkei mit dabei, schon allein, um auch das EU-Mitglied Zypern geografisch korrekt abbilden zu können. Doch die Regierungsvertreter im EU-Rat veränderten den Entwurf der Kommission: Die Türkei wurde ausradiert und Zypern um einige hundert Kilometer nach Westen in die Nähe Kretas versetzt, um noch nach Europa zu passen. Aufgebrachte EU-Abgeordnete, die von der Sache Wind bekommen hatten, fürchteten finstere Verschwörungen der Gegner eines Türkei-Beitritts. Im Rat zeigt man sich verblüfft... Es sei eine Tatsache, dass die Ukraine und Weißrussland in Europa lägen, die Türkei aber größtenteils nicht. 'Das hat nichts mit Politik zu tun, das war eine rein geografische Entscheidung.'"
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Finanzpolitik, » Steuern, » Europa, » Türkei Alle verfügbaren Texte von » Michael Moravec
» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 27. September 2007
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