08.01.2009
Andrea Bonanni beschreibt, wie der italienische Justizminister Clemente Mastella kürzlich ein Treffen der EU Innen- und Justizminister verlassen hat, weil dort kein Italienisch gesprochen wurde. "Englisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Slowenisch. Die anwesenden Minister konnten zwischen diesen fünf Sprachen wählen, um die Redebeiträge zu hören und ihre eigene Meinung zu äußern. Die Auswahl der Sprachen kann man der portugiesischen Präsidentschaft kaum zum Vorwurf machen, denn mit 23 offiziellen Sprachen hätte das informelle Arbeitsessen seinen spontanen Charakter eingebüßt... Auch wenn Mastella Unrecht und die Portugiesen Recht hatten, muss man zur Kenntnis nehmen, dass sich das Italienische nicht als Verkehrssprache etablieren konnte... Italien ist in einer schlechten Position, weil seine Politiker Fremdsprachen kaum beherrschen."
» zur Homepage (externer Link, La Repubblica) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Andrea Bonanni
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 2. Oktober 2007
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: